Psychologische Psychotherapie

M.Sc. Alexandra de Carvalho



Arbeit mit neurodivergenten Menschen

Zappeln, Tagträumereien und Reizüberflutung. Aber auch: Begeisterungsfähigkeit, Gerechtigkeitssinn, und Neugierde. Diese und andere Eigenschaften können auf Menschen zutreffen, die dem neurodivergenten Spektrum angehören. Dazu gehören unter anderem Menschen mit ADHS oder Autismus. Ich verstehe Neurodivergenz nicht als Defizit, sondern als eine Variante menschlichen Erlebens. Jedes Gehirn, und damit jeder Mensch, ist anders. Wichtig ist, dass wir für uns passende Strategien entwickeln, die uns helfen durch diese Welt zu navigieren, denn die Steuererklärung oder der trubelige Familienalltag wollen bewältigt werden. Manchmal kann es helfen sich dabei der eigenen Fantasie und Kreativität zu bedienen und für sich passende Wege zu erkunden.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Begleitung neurodivergenter Menschen. Mein Blick ist dabei vor allem ressourcenorientiert – denn oft genug haben neurodivergente Menschen schon gehört, was sie nicht können. Im Rahmen der Psychotherapie erkunden wir lieber deshalb: was brauche ich, um mich – so wie ich bin – zu akzeptieren und in meiner Umwelt zurecht zu finden.


Trauma-sensible Psychotherapie

Zu schnell und zu viel. Manchmal hält das Leben Herausforderungen für uns fest die uns überwältigen das hat nichts mit den eigenen Fähigkeiten oder Stärken zu tun sein denn es ist völlig natürlich das Krisen kriege Schwierigkeiten das funktionale Beziehungen und Verletzungen Spuren hinterlassen. Das kann dazu führen das wäre manchmal den Glauben an uns aber auch an das Gute in der und zurückziehen isolieren und verstecken ganz schön mutig also lassen sie sich dann doch daran eine Psychotherapie auf anzunehmen um sich mit dem was sie manchmal nachts in den Zeiträumen oder in Rückblenden die aus dem Nichts auftauchen ein holte sich zuzuwenden Trauma zeigt sich nicht nur in Erinnerungen oder Gedanken, sondern oft auch körperlich – zum Beispiel durch Anspannung, innere Unruhe, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht ganz da zu sein. Ich arbeite mit Menschen, die belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht haben. Dafür befinde ich mich in der Weiterbildung „Spezielle Psychotraumatologie“ der DeGPT.


Körperorientierte Verfahren

Springen, Tanzen, Fühlen. Körperorientierte Verfahren sind ein fester Bestandteil meiner therapeutischen Arbeit. Ich bin überzeugt, dass wir uns bewegen müssen, wenn wir etwas in unserem Leben bewegen möchten. Also so richtig, mit den Füßen. Unser Körper ist dabei ein wichtiger Kompass. Unser Körper speichert Erfahrungen und reagiert oft schneller als unser Verstand. In der Therapie kann das bedeuten, Wahrnehmung zu schulen, Bewegung einzubeziehen oder dem Körper wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Der Körper wird dabei nicht „bearbeitet“, sondern als wertvolle Ressource einbezogen. Wenn wir lernen ihm zuzuhören, seine Signale zu lesen, aber auch wie wir mit ihm unsere Stimmung verändern können ist das ein wichtige Ressource. Man muss nicht sportlich sein um bewegungorioentiert zu arbeiten, aber ich warne vor – ich lade drchaus mal dazu ein sich zu bewegen.


Boulderpsychotherapie

„Schwerkraft ist eine Illusion“.

Es mag ungewöhnlich klingen, aber ich gehe mit meinen Patient:nnen gerne mal bouldern. Dabei geht es nicht um sportliche Leistung, sondern darum sich selbst zu erleben und über das Üben an der Wand kennen zu lernen. An der Wand können Themen wie Angst, Vertrauen, Kontrolle, Frustration oder Selbstwirksamkeit erfahrbar werden. Die Wand wird zum Spiegel für Themen, die im Alltag uns oft begegnen. Wie gehe ich mit Herausforderungen um? Wann halte ich inne, wann wage ich einen nächsten Schritt? Denke ich nach, bevor ich handele? Und wie wäre es, wenn ich das mal anders probiere. Das Arbeiten an der Boulderwand ist dabei klar, unkompliziert und ehrlich. Man muss nicht gebouldert haben um das zu machen. Wir wagen uns sanft, spielerisch und vor allem neugierig an die Wand.


Spielen in der Therapie

Erwachsene spielen nicht? Oh doch!
Spielen bedeutet Neugier, Kreativität und sich in einem sicheren Rahmen auszuprobieren. Es heißt, neue Dinge zu wagen oder sich eine andere Perspektive vorzustellen – und sie auszuprobieren. Spielen bedeutet, den gewohnten Rahmen zu verlassen. Und genau das ist es doch, was Therapie oft ermöglichen möchte.
Wie spiele ich mit Patient:innen? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: kurze Rollenspiele, Würfelsysteme, die an Tabketop-Spiele wie Dungeons&Dragons angelehnt sind, ebenso wie Phantasiereisen, therapeutisches Schreiben oder die Arbeit mit kreativen Medien. Ich glaube fest daran, dass Fantasiefähigkeit nichts ist, das nur Kindern vorbehalten ist, sondern auch Erwachsenen hilft, ihren Horizont zu erweitern.


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